Wie ein KI-Agent ein Angebot vorbereitet
Ein KI-Agent bereitet das Angebot vor, ein Mensch prüft und gibt frei. Dafür braucht der Agent euer Unternehmenswissen, eure Arbeitsanweisungen und Zugang zur Warenwirtschaft.
Ein Maschinenbauer aus der Eifel bekommt eine Mail von einem Kunden. Dessen Verpackungsanlage soll im März gewartet werden. Für das Angebot muss jemand nachsehen, was zu dieser Anlage gehört, den Bericht der letzten Wartung lesen und die Teilepreise aus der Warenwirtschaft holen. Mit einem KI-Agenten gibt der Serviceleiter die Mail weiter und bekommt einen Entwurf zur Prüfung zurück. Das Beispiel ist gedacht, Firma und Kunde sind erfunden.
Was der Agent dafür braucht
wisqo, die Wissensbasis für eure KI-Agenten, gibt dem Agenten 3 Dinge: euer Unternehmenswissen, eure Arbeitsanweisungen und den Zugang zu euren Programmen.
Unternehmenswissen. Der Agent findet die Wartungsvorgaben für diesen Anlagentyp und die Berichte der früheren Einsätze an einem Ort. Im letzten Bericht hat der Monteur notiert, dass ein Lager am Förderband beim nächsten Besuch getauscht werden sollte. Der Agent nimmt das Lager ins Angebot auf. Was ein Kollege einmal festgehalten hat, steht so im nächsten Angebot, auch wenn er an dem Tag nicht im Büro ist.
Prozessautomatisierung. Wie ein Wartungsangebot aufgebaut ist, steht in einer Arbeitsanweisung für die KI, bei wisqo Skill genannt. Sie legt fest, welche Vorlage gilt und welche Bedingungen in den Schlusstext gehören. Jedes Angebot entsteht so in denselben Schritten, egal wer den Auftrag gibt. Ändert ihr die Anweisung, kommt die neue Fassung nach eurer Bestätigung an jedem Arbeitsplatz an.
Systemanbindung. Der Agent holt die aktuellen Teilepreise aus der Warenwirtschaft (ERP) und legt den Entwurf direkt dort an. Niemand tippt etwas ab. Die Preise bleiben im ERP, wo ihr sie pflegt. Ihr bestimmt, was der Agent dort lesen und eintragen darf.
Ihr legt fest, was der Agent allein tut
Für jeden Schritt steht vorher fest, ob der Agent ihn allein erledigt, vorher fragt oder nie tut:
| Schritt | Der Agent |
|---|---|
| Anfrage lesen, Wissen und Preise nachschlagen | erledigt es allein |
| Entwurf im ERP anlegen | erledigt es allein |
| Eine Angabe fehlt, etwa ob die Steuerungssoftware aktualisiert werden soll | fragt nach |
| Termin zusagen, Angebot verschicken | tut es nie, das macht der Serviceleiter |
Der Serviceleiter prüft den Entwurf, klärt die offene Frage mit dem Kunden und verschickt das Angebot.
Euer Wissen liegt bei euch
Serviceberichte, Stücklisten und Kundenpreise sind Daten, die ein Maschinenbauer nicht aus der Hand geben will. Mit wisqo liegt das Unternehmenswissen als lesbare Textdateien auf euren Geräten und eurem Server. Jede Änderung bleibt mit Person und Zeitpunkt nachvollziehbar. Auf Wunsch arbeitet auch das KI-Modell auf eurer eigenen Hardware und verarbeitet die Daten in eurem Netz. Welche Lösung zu euren Daten passt, zeigt die Seite Lokale KI für Unternehmen.
Womit ihr anfangt
Für den Anfang reicht eine Angebotsart, die oft vorkommt, etwa die jährliche Wartung. Wir richten wisqo bei euch ein, legen mit euch Wissen und Arbeitsanweisung an und binden euer ERP an. Welche Anbindung eure Software erlaubt, prüfen wir vorher. Was ein KI-Agent sonst erledigen kann und wo seine Grenzen liegen, erklärt unser Ratgeber KI-Agenten für den Mittelstand.