Workshop für Unternehmen
KI-Führerschein für alle Mitarbeiter
Eure Mitarbeiter lernen, wie KI arbeitet und wo ihre Grenzen liegen. Sie erfahren, welche Daten in welche Anwendung dürfen und was die KI-Verordnung von eurem Unternehmen verlangt. Zum Abschluss gibt es einen Selbstcheck und eine Teilnahmebescheinigung.
Woran eure Mitarbeiter im Workshop arbeiten
Vorab klären wir, welche KI-Anwendungen bei euch im Einsatz sind und welche Regeln schon gelten. Die Beispiele kommen aus euren Abteilungen. Wir zeigen die Aufgaben am Beamer und besprechen die Ergebnisse mit der Gruppe. Eigene Geräte brauchen die Teilnehmer nicht.
Verstehen, wie KI arbeitet
Ihr seht, wie ein Sprachmodell Texte erzeugt und woher seine Trainingsdaten stammen. Daraus folgen seine Grenzen: Es kann falsche oder erfundene Angaben ausgeben. Deshalb prüft ihr wichtige Aussagen anhand verlässlicher Quellen. Für aktuelle Angaben braucht das Modell zusätzliche Informationen, etwa aus einer Websuche, bereitgestellten Unterlagen oder angebundenen Anwendungen. Einseitigkeiten in den Trainingsdaten, etwa bei Geschlechterrollen, finden sich in seinen Antworten wieder. Wir zeigen auch einen KI-Agenten, der eine Aufgabe über mehrere Schritte selbst erledigt.
Aufträge geben und Ergebnisse prüfen
Mit Aufgaben aus der Runde übt ihr, der KI Kontext, Ziel und Format mitzugeben. Ihr vergleicht die Antworten und prüft, welche Angaben stimmen. Was nach außen geht oder technische Angaben enthält, prüft vorher ein Mensch.
Anwendungen und Daten einordnen
Ihr lernt KI-Anwendungen aus den USA und aus Europa kennen und vergleicht KI in der Cloud mit KI auf eigener Hardware. Eine Ampel zeigt, welche Daten in welche Anwendung dürfen. Wir klären, wann ihr mit dem Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung braucht und warum Firmendaten nicht in private KI-Konten gehören.
KI-Verordnung und Mitbestimmung
Ihr erfahrt, welche KI-Anwendungen verboten sind, welche als hohes Risiko gelten und was Artikel 4 von eurem Unternehmen verlangt. Wir besprechen, wo der Betriebsrat mitbestimmt und was eine schriftliche Regelung zum KI-Einsatz festlegen sollte: freigegebene Anwendungen, erlaubte Daten und wer Ergebnisse freigibt. An 3 Fällen aus dem Arbeitsalltag wendet ihr die Regeln an.
Ein Übungsfall aus dem Workshop
Bewerbungen im KI-Chatfenster
In der Personalabteilung liegen 40 Bewerbungen. Jemand kopiert die Lebensläufe in ein KI-Chatfenster und lässt eine Rangfolge erstellen. Im Workshop prüft ihr, welche Daten die Anwendung verarbeiten darf und welche Regeln für die Bewertung von Bewerbungen gelten.
Lebensläufe enthalten personenbezogene Daten. Ohne Rechtsgrundlage und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter gehören sie nicht in die Anwendung. Benachteiligt die Rangfolge Bewerber etwa wegen Alter oder Geschlecht, verstößt das gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Die KI-Verordnung zählt die Vorauswahl von Bewerbern außerdem zu den Anwendungen mit hohem Risiko. Die Pflichten dafür gelten ab Dezember 2027.
Die Stellenanzeige darf die KI entwerfen. Über die Bewerber entscheidet ein Mensch.
- Den Auftrag ansehen Was die KI mit den Bewerbungen tun soll
- Die Daten einordnen Lebensläufe enthalten personenbezogene Daten
- Die Regeln anwenden Datenschutz, Gleichbehandlung und KI-Verordnung prüfen
- Die Aufgabe aufteilen Die KI entwirft die Anzeige, ein Mensch wählt aus
Nach dem Workshop
Selbstcheck, Teilnahmebescheinigung und Unterlage
Eure Mitarbeiter haben an Beispielen geübt, geeignete Aufgaben auszuwählen, Ergebnisse zu prüfen und die vereinbarten Datenregeln anzuwenden. Ein schriftlicher Selbstcheck mit 10 Fragen schließt den Workshop ab. Jeder Teilnehmer erhält eine Teilnahmebescheinigung mit den vermittelten Inhalten und eine Unterlage zum Nachlesen.
Nach Artikel 4 der KI-Verordnung müssen Unternehmen, die KI einsetzen, die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter fördern. Ein bestimmtes Kenntnisniveau muss dabei niemand garantieren. Der Workshop ist eine solche Maßnahme. Die Bescheinigung dokumentiert Teilnahme und Inhalte, eine staatliche Zertifizierung ist sie nicht.
KI-Führerschein oder KI im Arbeitsalltag?
Im KI-Führerschein lernen alle Mitarbeiter dasselbe: wie KI arbeitet, welche Daten erlaubt sind und welche Regeln gelten. Im Workshop KI im Arbeitsalltag arbeitet dagegen ein Team am eigenen Laptop an seinen Aufgaben und nimmt Vorlagen dafür mit. Ihr könnt beide einzeln buchen. Wer beide bucht, beginnt mit dem Führerschein.
Zu KI im ArbeitsalltagWas ihr vorbereitet
Einen Raum mit Beamer oder großem Bildschirm. Nennt uns vorab eure KI-Anwendungen und die Regeln, die bei euch für Daten gelten. Gibt es einen Betriebsrat oder Datenschutzbeauftragten, nehmen wir ihre Fragen in die Vorbereitung auf.
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Für euer Unternehmen
Bei euch im Unternehmen
Nennt uns die Zahl der Teilnehmer, eure KI-Anwendungen und euren Wunschzeitraum. Ihr bekommt ein Angebot für den Firmenworkshop bei euch vor Ort.
Preis nach Umfang und Gruppengröße.
Firmenworkshop anfragenEinzeln teilnehmen
Offener Workshop in Leipzig oder Wiesbaum
An offenen Terminen in unseren Büros in Leipzig und Wiesbaum arbeiten wir mit gemeinsamen Beispielen. Auch dort gibt es Selbstcheck und Teilnahmebescheinigung.
Schreib uns, wenn du teilnehmen möchtest. Du bekommst eine Nachricht mit Datum und Preis, sobald ein Termin zur Anmeldung verfügbar ist.
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